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BCA wählt neuen Vorstand – Gerd Haßler kandidiert zum letzten Mal

Die Büttelborner Carneval Abteilung in der SKV Büttelborn steht seit ihrer turnusmäßigen Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag unter neuer Führung, denn sowohl der 2. Vorsitzende Hans Nießing als auch seine Frau und Schriftführerin Elke Nießing standen für die neue Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung.

Der 1. Vorsitzende Gerd Haßler betonte in seinem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, er sei „stolz auf die Abteilung“, denn es sei nicht mehr selbstverständlich, dass sich Mitglieder bereiterklärten, sich ehrenamtlich für ihren Verein zu engagieren. In der BCA sei es jedoch kein Problem gewesen, Kandidaten für die freiwerdenden Posten zu finden. Und auch in anderen Bereichen sei „die Entwicklung der BCA äußerst stabil“, so Haßler weiter. Sowohl die Besucher- als auch die Mitgliederzahl sei seit Jahren konstant und alle Veranstaltungen der abgelaufen Kampagne, sowohl interne als auch öffentliche, waren sehr erfolgreich. Doch auch Haßler betonte, er werde für das Amt des 1. Vorsitzenden nur noch für weitere zwei Jahre zur Verfügung stehen. Er werde „den Verein weiterhin tatkräftig unterstützen, jedoch nicht mehr an der Spitze“.

Weitere Verbesserungen an der ohnehin schon sehr hohen Qualität der Prunksitzungen versprach Sitzungspräsident Stephan Müller, während sich Tina Orthen, Sitzungspräsidentin der Damensitzung, über eine rundum gelungene Veranstaltung freute. Großer Dank für die geleistete Arbeit in der BCA wurde von Ute Astheimer in ihrer Funktion als Geschäftsführerin der SKV Büttelborn zum Ausdruck gebracht. Sie freute sich insbesondere darüber, dass die „SKV mit der BCA eine Abteilung hat, die den Gesamtverein seit vielen Jahren so erfolgreich nach außen repräsentiert“.

Bei den darauffolgenden Vorstandswahlen wurde der Vorstand um einen zusätzlichen Beisitzer, zuständig für IT und den Internetauftritt, ergänzt. Da sich der Kartenvorverkauf über das Internet in den letzten Jahren etabliert hat, wurde diese Position innerhalb der Abteilung zunehmend wichtiger. Doch auch ganz allgemein soll die Öffentlichkeitsarbeit und Außenwirkung der BCA deutlich verbessert werden, eine erste Klausurtagung zu diesem Thema hat bereits stattgefunden.

So sieht sich die BCA auch für die kommenden Jahre und Fastnachtskampagnen gut gerüstet.

Auszug aus dem "Groß-Gerauer-Echo" vom 17.10.2008

Neues Angebot für Fastnacht
Vorverkauf: Karten für Veranstaltungen der Büttelborner Carneval-Abteilung im Internet

leer
BÜTTELBORN. Bei der Büttelborner Carneval-Abteilung (BCA) laufen die Vorbereitungen für die Kampagne 2008/2009 bereits auf vollen Touren. Kartenbestellungen sind ab sofort möglich – und in diesem Jahr so einfach wie nie, teilt die BCA mit. Sie biete als einer der ersten Karnevalvereine die Möglichkeit, im Internet Plätze für die gewünschte Veranstaltung auszuwählen und die Karten für diese direkt zu buchen.

Wahlweise können die Karten dann per Überweisung gezahlt und zugeschickt oder bei TVE Lantermann am Rathausplatz, Mainzer Straße 7a, bar bezahlt und direkt abgeholt werden. Die Internetadresse lautet: www.buettelborner-carneval.de.

Außerdem bestehe die Möglichkeit, die Karten für die Veranstaltungen bei TVE Lantermann oder telefonisch bei Sandra Haßler (06152 961746) zu buchen. Die Abteilung nimmt Buchungen auch per E-Mail unter kartenbestellung@buettelborner-carneval.de entgegen. Alle Vorverkaufsstellen könnten auf die Internetplattform zugreifen, so dass immer der aktuelle Stand freier Plätze verfügbar sei.

 

Auszug aus dem "Groß-Gerauer-Echo" vom 29.01.2008

„… fährt Rosensonntag halt kein Zug“


Fastnacht: Über fünf Stunden Kokolores, Gesang und Tanz begeistern die gut 200 Besucher der ersten Prunksitzung der BCA
 
Von „Miss Liberty“ (Tina Orthen) höchstpersönlich wurden die rund 200 gut gelaunten Narren am Samstagabend zur ersten Prunksitzung der Büttelborner Carneval Abteilung (BCA) im Volkshaus begrüßt und von Amerikas Wahrzeichen auf einen Besuch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten eingeladen. Den Airport hätten die Büttelborner ja sowieso schon direkt „vor de Tür“.

Um das zumeist bunt und einfallsreich kostümierte Publikum auf die amerikanische Kultur einzustimmen, folgte eine mitreißende Cheerleaderdarbietung des BCA-Kinderballetts (Sandra Hassler und Pamela Neuschrank) zu Kim Wildes Hit „We’re the Kids in America“. Fast wie die amerikanischen Originale ließen die Kids dabei ihre Pompons kreisen und stemmten sich gegenseitig zu eindrucksvollen Hebefiguren in die Höhe.

„Während zu Hause noch der Christbaum brennt“, begrüßte in Anspielung auf die ungewöhnliche Kürze der Kampagne der gut aufgelegte Sitzungspräsident Stephan Müller die versammelte Narrenschar, nachdem Prinzessin Manuela I. (Raiß) und Marc I. (Kouba) ihre Plätze eingenommen hatten. Unter dem Motto „Büttelborn – seit 60 Jahr’ Mittelpunkt der Narrenschar“ erwarteten die Gäste im Volkshaus rund fünf Stunden fröhliche Narretei.

Zum Auftakt stieg wie jedes Jahr Protokollant Marc von der Heiden in die Bütt. Er forderte als Streikführer des närrischen Fußvolks statt Medaillen „mehr Geld für die Narrenwelt“ und drohte dem Elferrat mit den „fetten Managergehältern“ ganz frech „und zahlt ihr net genug, fährt Rosensonntag halt kein Zug!“.

Die drastische Inflation der Castingshows im deutschen Fernsehen nahm die Gesangsgruppe „Rhoischnooke“, die zum ersten Mal auf der Bühne einer BCA-Sitzung stand, zum Anlass acht Kandidaten in „Deutschland sucht den Gentleman“ um den Titel kämpfen zu lassen. Ganz ohne instrumentelle Begleitung überzeugten die acht Sänger mit einer eindrucksvollen stimmlichen Leistung, die trotz eines kleinen Fehlgriffs bei der Wahl des Zugabentitels („Mad World“ von Tears for Fears), das närrische Publikum begeisterte.

Die Prinzessgarde, trainiert von Jörg Bartz, brachte im Anschluss an das Grußwort von Bürgermeister Horst Gölzenleuchter mit einem flotten Showtanz Schwung auf die Bühne. Dass die alte Fehde zwischen Büttelbornern und Klein-Gerauern gerade in der Fastnachtszeit ein Thema ist, zeigte das Wortgefecht zwischen einem Klein-Gerauer Romeo (Andreas von der Heiden) und seinem Julchen (Elke Nießing), einem „echten Büttelborner Mädche“. Im Gegensatz zum literarischen Vorbild, siegte in der Romanze der Beiden am Ende die Liebe – beziehungsweise Julchens Gier nach Essensgutscheinen einer großen Fastfoodkette – und man einigte sich darauf, künftig nur noch gemeinsam auf die Worfelder zu schimpfen.

Mit einer Mischung aus Akrobatik und Tanz tobte die Gruppe „Joy“ unter der Leitung von Kornelia Gries zum Queen-Klassiker „We Will Rock You“ über die Bühne.

„Verstehen ist der Anfang vom Ende“, mit diesen Worten begrüßte Sitzungspräsident Müller die „Männerversteherin“ (Hans-Jürgen Krug), die durch genaues Studieren männlicher Eigenheiten aussprach, was den Närrinnen im Volkshaus wohl schon lange klar war: „Mer Fraue howes schwer“. Die „Moorlochfinken“ begaben sich in ihrer Gesangsdarbietung „vom Nordseestrand bis zum Alpenrand“ auf eine musikalische Reise von Tirol bis nach St. Pauli.

Die zweite Hälfte des Abends läutete ein Sketch der Gymnastikfrauen ein. Unter dem Titel „Karnevalist sucht Frau“ stellten sich drei beziehungswillige Frauen den kritischen Fragen eines echten Karnevalurgesteins, das am Ende den Weg nach Hause doch wieder mit seiner Gattin antreten musste.

Den Umbau von Groß-Gerau zu einem „Geschicklichkeitsparcours für Autofahrer“ und die Umfunktionierung der Stadtplätze in „eine Dauerausstellung für neodepressive Plastik“ wusste der italienische Koch (Gerd Haßler), als große Verdienste des früheren Groß-Gerauer Stadtoberhauptes Helmut Kinkel zu nennen.

Nachfolgend stürmte das Männerballett „Ü 30“ als bärtige Mongolen zu Dschingis-Khan-Hits die Bühne. Die überdimensionale Wehleidigkeit der Männer demonstrierte Wolfram Schlichter eindrucksvoll in seinen Schilderungen eines (kleinen) Haushaltsunfalls. Es folgte ein überzeugender Showtanz der „Twisters“, einstudiert von Jörg Bartz.

Als einer der Höhepunkte der Sitzung tauschte Stephan Müller seinen Platz im Zentrum des Elferrates gegen die Bühne und nahm als „Müllerknilch“ mit Gesang und Gitarrenmusik die Lokal- und Bundespolitik aufs Korn. „Das Lied für die deutsche Aishe“ widmete er der deutschen Migrationspolitik und der Nachname des neuen Groß-Gerauer Bürgermeisters motivierte ihn zu allerlei Wortspielen. So habe das Groß-Gerauer ECHO am Tag nach der Bürgermeisterwahl wohl getitelt „Wir sind Sauer!“.

Nach fünf Stunden klang die Sitzung mit einem bunten Finale aus.

 

Auszug aus dem "Groß-Gerauer-Echo" vom 22.01.2008

Pinguine und Mini-Monster
Fastnacht: BCA-Kindersitzung sorgt mit gut dreistündigem Programm für lustigen Nachmittag – Viele Tanz-, Show- und Gesangseinlagen

leer
BÜTTELBORN. Mit tosendem Applaus wurden das Kinderprinzenpaar Sarah II. und Pascal I. und der närrische Hofstaat in der Kindersitzung der Büttelborner Carneval Abteilung (BCA) bei ihrem Einzug im Volkshaus begrüßt.

Vorab hatte das Kinderballett als „Cheerleader“ (einstudiert von Sandra Hassler und Pamela Neuschrank) das Publikum eingestimmt. Nachdem der Elferrat mit Sitzungspräsident Peter Stoner Platz genommen hatte, wirbelte zunächst die Prinzengarde über die Bühne, die Regie hatte Tanja Griffiths.

Purzelturner der SKV (Trainerinnen Iris Merbach, Monika Roth) hatten sich in wuschelige Mini-Monster verwandelt. Sie erhielten viel Applaus, ebenso „Tanzmariechen“ Johanna Orthen für ihre gelungene Choreografie (Sandra Hassler). Als Lindwurm aus Tiergestalten wanden sich die kleinen Stimmkünstler der „Bunten Mäuse“ aus der SKV-Gesangsabteilung über die Bühne. Von Sandra Reez eingeübt und Andre Erben am Klavier begleitet, gaben sie das „Nilpferdlied“ und ein Ständchen zum Löwengeburtstag zum Besten. Zu der Melodie von „Es ist geil ein wilder Kerl zu sein“ stellten die jungen SKV-Turner auf Kästen und Matten ihr Können unter Beweis (Kim Riesle, Anna Lena Klinger und Marie Claire Zehnder).

Das Lied vom „Papa Pinguin“ begleitete die Kleinen als Pinguine verkleideten sechs bis acht Jahre alten Turner bei ihrem Tanz (Iris Merbach, Monika Roth). Turn-Bienchen zeigten anschließend ihre Flugkünste beim Radschlagen und Kastensprung (Ina Kraus). Einen putzigen Tanz führte die BCA-Kindergarde in Schlumpf-Kostümen auf (Pia Barthel und Manuela Raiß). Flotte Melodien wie ein Medley von den Höhnern sowie den „Little baby elefant walk“ steuerte das Jugendblasorchester Büttelborn unter der Leitung von Ulrich Conzen bei. Nach der Pause ging es mit den BCA-Kindern weiter; sie trugen als Mini-Playback-Show Schlagerhits aus den vergangenen 60 Jahren vor (Silke und Kim Riesle, Kathrin Raiß und Dagmar Dechert).

Die Ballett-Gruppe „Joy“ (Kornelia Gries) begeisterte mit einer Darbietung zu dem Queen-Hit „We will rock you“ und die „Jazzsterne“ des Turnvereins Büttelborn glänzten mit einer Tanzeinlage (Julia Haak, Karina Krämer, Nicola Deußer).

Rasante Flugrollen über Kästen und Matten zeigten zum Abschluss die jungen SKV-Turner unter dem Motto „Starlight Express“. Die mit viel Beifall begleitete Showeinlage wurde von Sylvia Klinger, Iris Merbach, Doris Zehnder und Jutta Lantermann einstudiert.

Verantwortlich für die Kindersitzung zeichnete der SKV-Jugendausschuss mit den Organisatoren Dagmar Dechert, Silke Riesle, Tanja Hoffmann, Peter Stoner, Tina Orthen und Kerstin Fischer.

 

Auszug aus dem "Groß-Gerauer-Echo" vom 21.01.2008:

Närrisches Publikum gerät bei vierstündiger BCA-Damensitzung im Volkshaus außer Rand und Band

„Super Stimmung garantiert“ hätte das Motto der Damensitzung des Büttelborner Carnevalsvereins (BCA) ebenso gut lauten können wie das Tatsächliche „Wir sind Weltmeisterinnen“, denn Weltmeisterinnen waren die Akteurinnen auf und hinter der Bühne sowie im Publikum am Samstag allemal, wenn es darum ging, Spaß und ausgelassene Stimmung zu verbreiten. So war es auch kein Wunder, dass schon kurz nach Beginn der mehr als vierstündigung Sitzung Partystimmung pur herrschte und Tina Orthen, Sitzungspräsidentin des Damen-Elferrates, im Volkshaussaal die angenehme Aufgabe hatte, die närrischen Höhepunkte anzukündigen.
Für erste Lachanfälle sorgte „Schwester Erika“ (Erika Graf), die als Krankenschwester auf der Männerstation mit ausladendem Dekolleté und trotz Schweigepflicht aus dem Nähkästchen plauderte. Ihren Patienten maß sie „intrapopulär“ Fieber, Ex-Liebhaber fütterte sie kurzerhand mit Rizinusöl und allzu aufdringliche Patienten entließ sie postwendend als geheilt. Zuvor wiegten sich Erika Graf und ihr Ehemann Erich in überdimensionalen Anzügen und gaben sich dreist als „Diätspezialisten“ aus.
Sodann durfte der BCA-Nachwuchs auf die Bühne. Johanna Orthen, trainiert von Sandra Haßler, erwies sich als routiniertes Funkenmariechen und auch die Nachwuchsgarde (Tanja Griffiths) wirbelte die Beine ordentlich beim Gardemarsch. Der nächste Programmpunkt veranlasste die Damen im Saal, sich auf die Stühle zu stellen und ihr Wohlgefallen lautstark mit Klatschen und Rufen auszudrücken: Durchtrainierte Männer (Männerballett Schneppenhausen) räkelten sich in eleganten Stewarduniformen, gaben akrobatische Einlagen, ließen ihre „Muckis“ spielen und entblößten am Ende sogar ihre Kehrseiten, was von den Piratenbräuten, Teufelinnen, den Mädels vom Mars, den Büttelborner Uhus und allen anderen kostümierten Frauen im Saal prompt mit einer fetzigen Rakete belohnt wurde.
Volles Lob in Form von „Hosianna und Halleluja“ hatte Gerd Haßler für das weibliche Geschlecht übrig. Mit weißen Wallelocken, und „zart gegliederter, ätherischer Gestalt“ hob der BCA-Vorsitzende als Engel seine unglaublichen Tugenden („ein wahres Wunder der Erotik“) als Ehemann hervor. Von der Nordseeküste bis ins Alpenland reisten die „Moorlochfinken“ (musikalische Leitung Hans Kaspar Scharf) musikalisch als Zigeuner übers Land und machten sowohl in St. Pauli, Berlin und in der Frankfurter Klappergass’ wie auch in Tirol Station. Mit einer interessanten Choreografie begeisterte die Gruppe „Steffi und friends“, deren männliche Mitglieder sich zudem zum Joe Cocker Hit „You can leave your hat on“ bewegten.
Nach der zum Energie tanken genutzten Pause stimmte zunächst das Blasorchester unter Leitung von Manfred Barthel wieder auf das närrische Vergnügen ein, ehe Hans-Jürgen Krug als Charmeur in die Bütt stieg. Zwar raspelte der Frauenversteher mit seinem Vortrag „Frauen sind so wundervoll“ reichlich Süßholz, doch wollten ihm die Damen nicht so recht Glauben schenken – wohl auch, weil er seine machomäßigen Erkenntnisse im letzten Jahr schon einmal verlauten ließ. Um so frenetischer fiel der Applaus für „Sissi und der wilde Kaiser“ aus. Die Geinsheimer „Rhoischnooke“ interpretierten die Story um das Kaiserpaar vollkommen, neu, indem die beiden in den „menschenleeren Fluren des Katasteramtes“ zusammentrafen und sich beim Aufbau eines Ikea-Regales stritten.
„Frauen regieren die Welt“ befand die BCA-Truppe „Twisters“, die, als fleißige Sekretärinnen verkleidet, auf imaginäre Shoppingtour ging (einstudiert von Jörg Barz). Sirenengeheul kündigte das Erscheinen von Feuerwehrmännern an, die sich freilich nicht lange mit der Brandbekämpfung aufhielten, sondern ihre rußgeschwärzten Unterhemden offenbarten und auch sonst nicht mit Reizen geizten. Die rassigen Feuerteufel waren die „Dancing maniacs“ aus Worfelden und wurden von Nadine und Jasmin Anthes trainiert.
Hits wie „Eine neue Liebe“ und „Sexy“ imitierte BCA-Sitzungspräsident Stephan Müller so überzeugend, dass die dahin schmelzenden Damen außer Rand und Band gerieten. Selbst kurz vor dem großen Finale war die Stimmung ungebrochen und als das „Ü 30-Männerballett“ im Russenoutfit daher kam und wild zu „Dschingis Khan“ und „Kalinka“ tanzte, begleiteten Befallsstürme den Auftritt.

Auszug aus dem "Groß-Gerauer-Echo" vom 19.11.2007:

Das erste "Helau" und der erste Narhallamarsch der neuen Fastnachtskampagne erklangen am Samstagabend im Volkshaus. Gerd Haßler, Vorsitzender der Büttelborner Carneval Abteilung (BCA), in der SKV, leitete mit dem Narrengruß die 60. Kampagne ein.

Haßler hielt sich freilich nicht mit langen Reden auf, er gab vielmehr vor etwa 120 Besuchern die "Café Extra" Bühne frei für "Hausmeister Krause" (Sitzungspräsident Stephan Müller). Dieser wiederum begrüßte in Vertretung für Kulturfachdienstleiter Holger Bielohlawek ("Wonn mer den braucht is er net do") Büttelborner Prominenz wie Spargelkönigin, Hochwürden, Bürgermeister und Obstbrandmeister. Vor der Café Extra Kulisse erschien Hans-Jürgen Krug im knallig-rosa-türkisfarbenen Hippiekostüm, um die Anwesenden über die heimische Geschichte aufzuklären... Daniela und Peter Stoner, Regentenpaar der zurückliegenden Kampagne, zog ein närrisches Resümee seiner Amtszeit und unterstrich, wenngleich mit dem "Fastnachtsgen" im Erbgut ausgestattet, seien zwei, bzw. drei Einsätze als Prinzenpaar genug. Sie reichten daher die Machtinsignien weiter an Manuela Raiß und Mark Kouba, die beide ebenfalls Fastnachtsdynastien entstammen. Auch das Kinderprinzenpaar, die Zwillinge Sarah und Pascal Mertens, stellten sich vor und versprachen, kräftig zum Gelingen der Fastnacht beizutragen...

Auszug aus der "Südhessenwoche" vom 14.8.2006:

"Vorstandswahlen und eine Satzungsänderung standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshaupt- versammlung der Büttelborner-Carneval-Abteilung (BCA) im Volkshaus. Wachsende Aktivitäten und immer neue Vorstandsaufgaben hätten dazu geführt, dass der Vorstand inzwischen 13 Mitglieder zähle und "unhandlich" geworden sei, erläuterte Vorsitzender Gerd Haßler. Vorgeschlagen wurde daher, den geschäftsführednen Vorstand deutlich zu verkleinern und die Mehrzahl der Fachangelegenheiten Ausschüssen zu übertragen, die sie dann beschlussreif vorbereiten und nach Genehmigung eigen- verantwortlich umsetzen. Diesem Konzept stimmte die Versammlung nah kurzer Diskussion zu. . . .

Vorsitzender Gerd Haßler wies in seinem Bericht auf die sich verändernden Rahmenbedingungen für den Verein hin. Die demographische Entwicklung führe nahezu zwangsläufig zu einem höheren Durch- schnittsalter der Mitglieder. Gleichzeitig gehe der Publikumsgeschmack immer mehr auseinander. Haßler: "Ein Teil des Publikums will die traditionelle Fastnacht mit dem Schwerpunkt auf anspruchsvollen Reden, ein anderer Teil will vor allem Party feiern." . . . Auf den auseinander- strebenden Publikumsgeschmack könne man vielleicht reagieren, indem man eine Damensitzung, zwei traditionelle Prunksitzngen und eine weitere Sitzung mit mehr Musik und Tanz und weniger Wort- beiträgen anbiete. . . .

Bei den Vorstandswahlen wurde Gerd Haßler erneut für zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter fungieren Otto Bender (Bereich Programm) und Hans Nießing (Bereich Technik), der nach Verzicht von Rudolf Schaffner auf eine Wiederwahl in den Vorstand einrückt. Sitzungspräsidentin Tina Orthen und Sitzungspäsident Stephan Müller wurden in ihrem Ämtern ebenso bestätigt wie Kassiererin Ria Ernst. Die bisherige Schriftführerin Karola Höfler kandidierte nicht mehr, wird das Amt aber vorerst kommissarisch weiterführen."